Samstag, 15. Mai 2010

Ich bin wieder hier, die zweite

Nachdem das "Heile heile Gänsje"-Lied seine Wirkung leider verfehlt hat (trotzdem DANKE für den Tipp), wird dieses nun bald zum Einsatz kommen:



Ich werde zurück nach Australien fliegen. Zum Schätzelein. Es ist ja allgemein bekannt, dass man mit dem Herzen auch den Verstand verliert... :-)

Mittwoch, 12. Mai 2010

Ich bin wieder hier

“Ich bin wieder hier, in meinem Revier, war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt.” hat der gute Marius Müller-Westernhagen mal gesungen und genau das trifft auch auf mich zu. Seit dem 4. Mai habe ich wieder deutschen Boden unter den Füßen und alles ist wie immer: Good old Gutweiler (meine Heimat) steht noch und Mamas Erdbeerkuchen schmeckt.

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Meine Familie ist mir treu geblieben, ebenso wie meine Mädels, mit denen ich bereits wieder 48 Stunden nach meiner Ankunft Sekt geschlürft und “Germany’s Next Topmodel” geschaut habe. Es war Donnerstag, 20:15 Uhr – noch nicht mal der Sendeplatz hatte sich verändert. Alles wie immer, schon schön, aber irgendwie doch mit bitterem Beigeschmack. Ich habe australische Abenteuer gegen deutsche Normalität getauscht und kann mich damit im Moment nur schwer anfreunden. Das liegt sicherlich auch daran, dass meine letzten Wochen in Australien besonders erlebnisreich waren.

Nachdem ich den wilden Westen Australiens erkundet habe, habe ich mich mit der lieben Conny auch noch nach Alice Springs und von dort ins Outback gewagt. Dort haben wir die roten Schluchten des Kings Canyon bestaunt und dem Uluru einen Besuch abgestattet.

KingsCanyon AyersRock

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging auch diese Reise zu Ende und am 17. April kamen wir erschöpft, aber überaus glücklich wieder in Melbourne an. So schön das Reisen auch war, so habe ich mich doch ganz besonders auf meine letzten zwei Wochen im Hostel gefreut. Zum einen wohnten dort meine Farmfreunde Mariliis, Val und Colin (von denen ihr euch nun endlich mal ein Bild machen könnt), zum anderen hatte ich dort aber auch schnell neue Freundschaften geschlossen, so z.B. mit Marcy aus Belgien (links) und Claire aus Südafrika (rechts).

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Wie man unschwer erkennen kann, haben wir die letzten zwei Wochen ausgiebig genutzt: zum trinken, feiern und tanzen. Aber auch zum lachen und weinen, zum shoppen und kochen, zum Billiard spielen und Zukunftspläne schmieden: Es wird definitiv ein Wiedersehen in Europa geben! Meine letzten zwei Wochen in Australien vergingen wie im Flug und viel zu schnell hieß es dann “Auf Wiedersehen!”. Zuvor gab es jedoch eine fette Abschiedssause, in der die hosteleigene Bar hinter meinem Rücken mit bunten Luftballons und Lampions dekoriert wurde. Dazu gab es – Überraschung! - eine Australienflagge, die alle Bewohner des Hostels für mich signiert hatten, und die nun in Deutschland über meinem Bett hängt – als Erinnerung an eine wunderschöne Zeit mit Fremden, die innerhalb kürzester Zeit zu Freunden wurden.

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Ihr könnt euch vorstellen, dass dieser Abschied mich bereits zu Tränen gerührt hat, aber es sollte noch schlimmer kommen. Der ein oder andere hatte es mir vor meiner Australienreise ja prophezeit, aber ich hatte davon nichts hören wollen. Letztendlich ist es dann doch passiert: Ich habe diesen einen, ganz besonderen Menschen gefunden und ihn nach einem wunderschönen gemeinsamen Wochenende in Sydney am Flughafen zurücklassen müssen.

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Dass wir uns wiedersehen werden steht fest, die Frage ist nur: Wann? Und: Wer kann mir jetzt noch verübeln, dass ich Deutschland gerne wieder gegen Australien eintauschen würde? Denn:

Your home is where your heart is.