Mittwoch, 21. Oktober 2009

Arbeitsalltag und Highlights

Immer wieder werde ich gefragt, was ich im Goethe Institut eigentlich genau mache. Wenn ich das nur selber wüsste… :-) Deshalb dachte ich, es ist an der Zeit euch mal an meinem Arbeitsalltag, aber auch den Highlights teilhaben zu lassen.

Ein “normaler” Arbeitstag beginnt für mich gegen 7 Uhr: Es heißt aufstehen, sich Büro-fertig machen und frühstücken. Um 8:10 Uhr fährt der Zug Richtung Stadtzentrum los, dort komme ich meistens gegen 8:40 Uhr an und muss dann in eine Tram umsteigen. In der Regel ist das keine schöne Sache, weil nämlich nicht nur ich, sondern – wie der Trierer so schön sagen würde – Milljunen andere Leute auch zur Arbeit wollen. Es wird also gedrängelt und geschoben, was das Zeug hält. Manchmal ist das Umsteigen aber auch wirklich amüsant. Es gibt nämlich an dieser Haltestelle immer mehrere Tramangestellte, die ankündigen wohin die Straßenbahnen fahren und dafür sorgen, dass einige Passagiere erst aussteigen dürfen, bevor die anderen sich hinein drängeln. Das Amüsante an der Sache: Manchmal fallen dabei Kommentare wie “Auf Leute, quetscht euch rein!”  oder auch “Diese Tram fährt die St. Kilda Road runter, sie hält an den Botanischen Gärten.”, woraufhin ein anderer Tramangestellter entgegnete: “Ja, ganz toll. Wer zum Teufel will da um viertel vor 9 morgens hin?!” Da kann ich mir ein Schmunzeln doch nur schwer verkneifen. :-)

Ich nehme auch eine der Trams, die die St. Kilda Road hinunterfährt, denn genau da liegt das Goethe Institut und zwar im ersten Stock eines recht schicken Gebäudes.

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Auch recht schick sieht der Eingangsbereich des Goethe Instituts aus. Hinter der Rezeption sitzt normalerweise Hugh, unser einziger Australier im Büro. Er tritt seinen Dienst jedoch erst eine Stunde später als alle anderen an, weshalb es eine der Aufgaben der Praktikanten ist, in der Zwischenzeit den Rezeptionsdienst zu übernehmen. Das heißt also: ans Telefon gehen, Fragen beantworten oder Telefonate durchstellen. Die meiste Zeit sitzen wir Praktikanten in eigenen Büros und das der Sprachabteilung ist gleich rechts neben der Rezeption und dient abends, wenn die Deutschkurse stattfinden, auch als Lehrerzimmer.

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Ich arbeite meistens am PC am Fenster und habe Ausblick auf eine – wenns gut läuft – sonnenbeschienene Backsteinwand. Also keine Aussicht, die einen vom Arbeiten abhalten könnte… Hier begebe ich mich dann entweder auf die Internetrecherche von Adressen oder bestimmten Gegenständen (wie Deutschlandfähnchen zum Open Day am 9. November) und Unterrichtsmaterialien (so z.B. ein Ballermannsong auf you tube zum Unterrichtsthema “Deutsche im Urlaub”). Ansonsten werte ich des Öfteren Evaluationsbögen aus, kopiere auch mal das ein oder andere für meine Chefin oder bereite Catch-up Klassen vor. Das sind Unterrichtsstunden, die Sprachkursteilnehmer bekommen, wenn sie angekündigt im Kurs fehlen. Dann versuchen wir ihnen die wichtigsten Unterrichtsinhalte so gut es eben geht beizubringen. Ich habe schon mehrere Catch-up Klassen vorbereiten und halten müssen und fühle mich damit mal mehr, mal weniger wohl.

So sieht eigentlich mein Arbeitsalltag aus, aber hin und wieder gibt es echte Highlights, wie z.B. die Schulungen für die Lehrer, an denen auch wir Praktikanten aus der “Sprachabteilung” teilnehmen dürfen. Ich bin jetzt bereits bestens über die Anwendung von SmartBoards und Podcasts im Unterricht informiert – zumindest theoretisch. :-) Ein anderes Highlight, bei dem ich assistieren durfte, war das Schulfilmfestival, das von der Abteilung “Bildungskooperation” initiiert war. Dabei wurden Schüler, die Deutsch lernen, dazu aufgefordert Kurzfilme auf Deutsch zum Thema “Mauern – Grenzen – Horizonte” zu drehen. 41 Filme wurden eingereicht, 23 davon haben wir im acmi (Australien Centre of the Moving Image) gezeigt und letztendlich wurden jeweils 3 Preisträger in den Klassen Grundschule, Mittelstufe, Oberstufe gewählt.

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Die Praktikanten, hier neben mir Julia und Laura im Bild, haben bei dieser Veranstaltung Tüten mit Werbematerial verteilt, Fotos geschossen und Interviews geführt. Es war eine wirklich schöne Veranstaltung, mit zum Teil sehr originellen und guten Kurzfilmen. Einer, der allen Zuschauern gut gefallen hat, aber erstaunlicher Weise keinen Preis gewonnen hat, ist der von der Grundschule in Halls Gap (300 Einwohner Ort in den Grampians). Ich wollte ihn eigentlich hier verlinken, aber wie es scheint ist er auf der Seite des Goethe Instituts nicht mehr verfügbar. Schade! So musst ihr mir einfach glauben, dass der Film ein echtes Highlight war! :-)

So, jetzt seid ihr alle über meine Tätigkeiten im Goethe Institut informiert. Ich habe bestimmt das ein oder andere vergessen. Aber das kann ich dann ja beim nächsten Eintrag hinzufügen, falls es bis dahin nicht schon Spannenderes zu berichten gibt.

Liebe liebe Grüße,


Sonntag, 11. Oktober 2009

Zwei “faule” Wochenenden

Bis zu meinem nächsten richtigen Blogeintrag (diesem!) hat es etwas gedauert. Ich bitte um Entschuldigung. Ich lerne im Moment nur die Welt eines arbeitenden Menschen kennen und kann jetzt noch besser verstehen, warum niemand mehr nach Feierabend seinen Computer anmachen möchte. Das geht mir nämlich genauso! :-)

Deshalb waren die letzten zwei Wochenenden auch eher “faul” – abschalten war hier oberste Priorität… und damit ist jetzt nicht nur der Computer gemeint. Letztes Wochenende Samstag habe ich also erst mal ausgeschlafen und anschließend bei Sonnenschein einen Spaziergang mit Jennie und Pepsi unternommen. Eigentlich wollten wir nur schnell zum DVD-Verleih, aber da der noch geschlossen war, sind wir einfach eine Straße weitergegangen. Hier gab es alles was man bzw. eher frau für einen faulen Samstag braucht: Einen kleinen Supermarkt, einen Friseursalon, einige kleine Boutiquen, eine Art Flohmarkt und mehrere Cafés, in denen es hausgemachten Kuchen und kleine Snacks gibt. Jennie und ich haben aber nur einen Kaffee getrunken und - von den vielen Köstlichkeiten inspiriert - beschlossen, einen Kuchen zu backen. Auf dem Rückweg zum heimischen Ofen haben wir dann noch schnell ein paar DVDs ausgeliehen und dann ging es los mit Eier aufschlagen, Mehl sieben und rühren.

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Wir haben gleich zwei Süßigkeiten zubereitet: einen Zimtkuchen und kleine Törtchen, die wie Soufflés in Schälchen saßen und darauf warteten, dass wir sie auslöffelten. Das haben wir dann auch gemacht, aber erst spät abends. Zunächst haben wir eine der ausgeliehenen DVDs (“Evening” – ganz nett) angeschaut und dann mithilfe des eingeführten Glühweingewürzes traditionell Glühwein zubereitet. Der hat nicht nur uns, sondern auch Jennies Freunden Chris und Fred geschmeckt, die am frühen Abend vorbeikamen. Gemeinsam sind wir in die Stadt gefahren und haben dort die vielen bunten Lichter bestaunt. Eine Stadt hat bei Nacht einfach einen besonderen Charme…

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Am Ufer des Yarra haben wir uns dann in einem Restaurant niedergelassen (fast wie in Zurlauben ;-) und unter einem Heizstrahler auf der Außenterasse mit Blick auf die Stadt diniert. Besonderes Highlight: Jede Stunde spucken Stahlstehlen entlang des Flusses Feuerbälle in die Luft, was natürlich eine große Benzinverschwendung, aber auch ganz spektakulär anzusehen ist. Das war ein richtig schöner Abend und ich bin immer wieder erstaunt wie umgänglich die Australier sind. Von der ersten Minute war ich in den doch etwas älteren Freundeskreis integriert und wurde nicht wie eine Fremde, die ich eigentlich war, behandelt. Nach dem Essen beim Italiener waren dann, in Jennies Küche, die Schoko-Törtchen dran. Die haben aber auch nur gerade so noch reingepasst. :-)

Sonntag morgens war ich dann auf dem nahe gelegenen Camberwell Market, einem relativ großen Kram- und Krempelmarkt, was meiner Flohmarktleidenschaft natürlich sehr entgegenkam. Ich habe mich durch einen Berg voller Sachen gewühlt und einige gute Schnäppchen gemacht. So habe ich ein kurzes Sommerkleid second hand für 5 Dollar (3,50 Euro) und 2 Taschen à 3 Dollar (2,10 Euro) erstanden. Hier in Australien entpuppe ich mich zum echten Schnäppchenjäger, auf Englisch: bargainhunter. Als solcher ist man aber auch sehr schnell recht erschöpft, weshalb ich nach dem Markt glücklich nach Hause zurückgekehrt bin und den Rest des Tages mit Hausarbeit verbracht habe: Bad putzen und Wäsche waschen. Beides war leider nötig. Kleine Randnotiz zum Thema Hausfrau: An Jennies Kühlschrank steckt ein Magnet, darauf steht: “A woman like me is hard to find, but the kitchen is a good place to look…” Für alle, die kein Englisch können: “Es ist schwierig, eine Frau wie mich zu finden, aber die Küche ist ein guter Ort um zu suchen.” :-)

Die nächste Arbeitswoche ging sehr schnell vorbei. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich im Institut selber wirklich wohlfühle und auch die mir übertragenen Aufgaben (Unterrichtsplanung, Mithilfe bei der Organisation, Rezeptionsdienst etc.) mal mehr, mal weniger Spaß machen. Und wenn man mal einen Hänger haben sollte, so gibt es im Erdgeschoss des Gebäudes, in dem das Institut liegt, ein Café das klasse Kaffee und sehr guten Kuchen macht. Das trägt dann meist erheblich zur Steigerung der Laune bei. :-) Die Auswirkungen, die das auf meine “Bikinifigur” hat, ignoriere ich bislang…

Nachdem es die Woche über doch eher kalt war, war für Samstag strahlender Sonnenschein voraus gesagt. Grund genug für mich einen Tag am Meer zu verbringen und Jessi und Hannah, zwei Mitpraktikantinnen vom Goehte Institut, haben sich mir angeschlossen. Mit dem Zug sind wir  nach Sandringham, südlich von Melbourne, gefahren und haben zunächst die roten Klippen von Black Rock bestaunt. Im Übrigen ist dieser Ort just nach eben jenem Black Rock in Dublin benannt, in dem ich während meines Aufenthaltes in Irland gelebt habe. Also nichts Neues! :-)

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Dann sind wir immer an der Küste entlang Richtung Melbourne gelaufen, die Skyline stets im Blick. Meine Füße haben dabei auch ein erstes Bad im australischen Meer (dem Pazifik?) genommen. Ein farbiges Highlight entlang des Weges waren die kleinen Badehäuschen in Brighton, das, dreimal dürft ihr raten!, seinen Namen von dem englischen Badeort Brighton hat. Dort essen zu gehen würde ich euch allerdings nicht empfehlen, denn in Brighton wohnt die High Society und da kann man für ein Sandwich mit eingelegtem Gemüse gut und gerne 17 Dollar (12 Euro) ausgeben. Und noch dazu komisch angeguckt werden, weil man es wagt sich mit Fleece-Pulli und Turnschuhen in ein Café zu setzen. Das nächste Mal sind wir schlauer…

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Endlich am Ziel unseres “kleinen Spaziergangs” angekommen waren wir am St. Kilda Pier, dem ich ja auch schon mal einen Besuch abgestattet hatte. Jetzt war es aber kurz vor Sonnenuntergang und da lässt sich dort ein ganz besonderes Naturereignis beobachten. Kleine Pinguine kehren von ihren Ausflügen zurück an die Felsen vom Pier, die sie zu ihrem zu Hause erkoren haben. Wenn man ruhig ist und gute Augen hat, kann man sie zwischen den einzelnen Felsbrocken recht gut erkennen. Ich habe, der Vorschrift gemäß, ohne Blitz fotografiert, weshalb die Pinguinbilder mal wieder alle verwackelt sind. Aber ich finde, dass die Tierliebe so weit gehen sollte, dass man die Tiere in ihrem natürlichem Lebensraum nicht stört. Einige sehen das natürlich anders und machen für ein gutes Bild alles… sogar mit einer Angel zwischen die Felsen stoßen, um die Pinguine hervorzuscheuchen. Wer mich kennt weiß, dass ich da nicht die Klappe halten kann. Also habe ich diesen Menschen gefragt, warum er den Pinguinen mit der Angel in den Hintern piekt, er würde es ja sicher auch nicht mögen, wenn man ihn so behandelt. Er meinte dann, er würde nur die Felsen pieksen und die hätten keine Gefühle, ich solle seine Intelligenz nicht beleidigen. Da frage ich mich doch: Welche Intelligenz?

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Von diesem kleinen Zwischenfall abgesehen hatten wir drei aber einen wirklich schönen Samstag, den wir mit Blick auf den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein haben ausklingen lassen. Nachdem die Sonne weg war, wurde es aber so eiskalt, dass wir schnell die Flucht ins jeweils heimische Bett ergriffen haben. Ich hoffe auf weitere so schöne Ausflüge am Wochenende. Sie lassen einen den Alltagsstress für eine Weile vergessen und vermitteln ein echtes Urlaubsgefühl.

Allen fleißigen Bloglesern wünsch ich, dass sie auch ein so erholsames Wochenende hatten und einen guten Start in die kommende Woche haben werden. Alles Liebe!


Dienstag, 6. Oktober 2009

Aus gegebenem Anlass

Zuhause in Deutschland bekomme ich fast nie Post, wenn man mal von dem Ikea Family Newsletter und diversen Werbeprospekten absieht. Umso größer ist die Freude, dass sich das in Australien nun zu ändern scheint. Denn warum sonst wollen einige meiner treusten Blogleser meine Postadresse wissen? Ich bin also guter Hoffnung (nein, nicht schwanger!), dass sich Jennies Briefkasten bald für mich füllt. Hier meine Adresse:

5 Windsor Lane
Surrey Hills, Vic 3127
Australia

Einige Postkarten aus Australien sind im Gegenzug schon nach Deutschland gesendet worden. Allerdings ist die australische Post scheinbar ein so zuverlässiges Unternehmen wie die Deutsche Bahn. ;-) Während manche Karten den weiten Weg innerhalb von 5 Tagen zurückgelegt haben, sind andere schon 2 Wochen unterwegs und haben es noch immer nicht geschafft. Dabei sind sie alle zur gleichen Zeit von einem Briefkasten in Surrey Hills aus gestartet. Also heißt es: Abwarten und Tee trinken. Das werde ich jetzt auch tun, bin gespannt wann die Brieflawine aus Deutschland hier eintrifft. ;-) Darauf freut sich schon jetzt

Freitag, 2. Oktober 2009

Ich arbeite…

… und das seit Donnerstag, dem Tag meines Praktikumsbeginns im Goethe Institut. Ein bisschen aufgeregt war ich an meinem ersten Tag schon, aber alle im Institut, sowohl die “Was-zu-sagen-Haber” als auch die anderen Praktikanten, waren so nett, dass sich das recht schnell legte. Ich hatte im Grunde auch gar keine Zeit dazu, denn von morgens um 9 Uhr bis abends um 17 Uhr gab es andauernd irgendwas zu tun: e-mails schreiben, Unterrichtsmaterialien sichten und sortieren, in verschiedenen Sprachkursen hospitieren etc. Trotzdem war der Tag ziemlich lang, 8 Stunden gehen mit fernsehen irgendwie schneller rum. ;-) Nach Feierabend war ich dann mit den anderen 4 Praktikantinnen erst mal was essen (mein erster australischer Burger – lecker!) und anschließend in einer Rooftop Bar was trinken. Aber nicht, dass jetzt die Vorstellung aufkommt, wir hätten im Sonnenuntergang über den Dächern Melbournes gemütlich ein Bier getrunken. Nein, es war bereits dunkel als wir dort ankamen und mal wieder saukalt. Die zwei Tage Sonnenschein waren anscheinend nur ein Vorgeschmack auf das, was dann hoffentlich irgendwann mal kommt: gutes Wetter. Wir haben uns die Stimmung trotzdem nicht vermiesen lassen und einen herrlichen Ausblick auf die erleuchtete Skyline Melbournes gehabt. Leider hatte keine von uns einen Fotoapparat mit, weshalb dieser Blogeintrag diesmal ohne Bilder auskommen muss. Alles in allem hatte ich also einen wirklich gelungenen Einstand im Goethe Institut.

Heute war dann mein zweiter Tag. Bei mir hatte sich immerhin schon so viel Routine eingestellt, dass ich nach meiner Anreise, die jeden Morgen gute 45 Minuten in Anspruch nimmt, ins nächstbeste Café gestürmt bin und mir einen Kaffee zum Mitnehmen gekauft habe. Mit dem Pappbecher in der Hand auf dem Weg ins Büro kam ich mir dann schon sehr wie eine erfolgreiche Businessfrau in der Großstadt vor. Nur, dass ich statt einem Kostüm Jeans und Fleecejacke und statt einem Louis Vuitton Täschchen einen großen grünen Rucksack trug. Damit habe ich bestimmt den Business-Look Trend der kommenden Saison gesetzt. ;-) Auch heute gab es im Institut wieder viel für mich zu tun. Was mir eigentlich gut gefällt, gleichzeitig aber auch ein bisschen Angst macht, ist, dass mir so viel Verantwortung übertragen wird: “Guck doch mal, was für prüfungsvorbereitende Materialien wir bestellen sollen.”, “Am Montag hälst du deine erste Unterrichtsstunde. Informier dich mal, was du da machen willst.” HILFE! Aber warum eigentlich nicht? An Aufgaben wächst man (frau im Übrigen auch). Ich schätze ich werde im Praktikum sehr viel lernen,  vor allem meinen eigenen Entscheidungen zu vertrauen. Nicht das schlechteste Lernziel... Auf eine lehrreiche Zeit freut sich,